4. November 2020

Solidarität und Menschlichkeit

Von Susanne

MenschlichkeitWir brauchen viel mehr Solidarität und Menschlichkeit untereinander.

Die Spaltung wird immer tiefer,
der Ton wird immer schärfer,
die Stimmung wird aggressiver.

Ich bin sehr erschrocken und beunruhigt darüber.
Haben wir doch ALLE die gleichen Ziele:
Den Schutz von Menschenleben, Frieden, Freiheit und Demokratie.

Diejenigen, die Fragen stellen, die einige Entscheidungen und Maßnahmen infrage stellen, werden jedoch momentan angegriffen, attackiert und beleidigt.

Die eine „Seite“ möchte um jeden Preis, die Erkrankung und den Tod an Covid19 verhindern. Ich selbst habe auch mit Covid19-Patienten gesprochen. Das wünscht man niemandem! Wenn es einen ernsthaft erwischt, ist es eine schwere Erkrankung. Zum Glück läuft es bei den meisten aber recht milde oder ganz ohne Symptome ab.

Die andere „Seite“ möchte nur ebenso verhindern, dass Menschen unter den getroffenen Maßnahmen, wie Mund-Nasen-Bedeckung, Isolation und den wirtschaftlichen Folgen leiden, erkranken und sterben. Die Erkrankung und der Tod an Depression, Isolation, Armut und Ausgrenzung ist schleichend, leise und schwer zu zählen. Es gibt Untersuchungen über die dramatischen Folgen von verschleppten Erkrankungen und nicht durchgeführte Operationen. Das alles wünsche ich auch keinem!

Es ist nur zu gut verständlich und menschlich, auf welche “Seite” man sich stellt. Hat doch jeder seine eigenen Erfahrungen und seine Betroffenheit in dieser herausfordernden Zeit.

Eines wiederum “verbindet” beide Seiten: Die Angst.
Wir sitzen alle im gleichen Boot.

Ja, Solidarität, Mitgefühl und Menschlichkeit sind dringend nötig!
Denn ich gebe zu bedenken:
Wenn sich zwei streiten, freut sich (immer) ein Dritter!